Coaching

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Was heisst eigentlich “Coaching”? Es ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden wie Einzel-, Paar- oder Teamcoaching. In diesen Sizungen begleitet der Coach den Klienten/die Klienten, um eigene Lösungswege zu finden. Die Themenbereiche sind meist Beziehungen (Partner, Eltern, Kinder, Freunde), Arbeit (Suche, Chef, Kollegen, Management), Alltag (Ego, Grenzen, Gefühle), Burn out, Trauer und Krankheit.

Um erfolgreich eine Veränderung im Leben bewirken zu können, ist es essenziell, dass der Klient bereit ist, seine Perspektiven, Gedankenmuster und Verhalten ändern zu wollen, denn nur so können wir unsere Umwelt beeinflussen. Die Veränderung muss in uns statt finden, man kann niemand anderen zwingen, sich zu ändern (Beispiel: nur wenn du endlich aufhörst zu rauchen, kann ich das auch endlich mal schaffen. Oder: hör du mir erst einmal richtig zu, dann höre ich auf zu meckern). 

Deshalb ist es so wichtig, sich selbst zu kennen, mit seinen Wünschen und Bedürfnissen, und diese sich selbst auch zu zugestehen. Arbeit mit dem Ego und dem inneren Kind (Gefühlswelt) ist dabei sehr hilfreich.

Hat man diesen Schritt erkannt und ist fähig, bei sich anzufangen, um etwas in seinem Leben verändern zu wollen, kommt dann auch gleich der zweite Schritt.

Nämlich, die Akzeptanz des freien Willens, nicht nur für uns selber, aber auch für unser Gegenüber. Das heisst, die Entscheidungen des Anderen akzeptieren zu lernen, auch wenn sie uns nicht gefallen. Denn schliesslich wollen wir dies auch für uns. 

Das heisst auch, dass wir uns für unsere Entscheidungen nicht rechtfertigen brauchen, man kann sich dem Gegenüber aber natürlich erklären, was Einen dazu bewegt hat. Arbeit an den eigenen Grenzen und wie ich zu Anderen stehe, kann da klar und unterstützend wirken.

Dazu kommt dann der letzte Schritt für diesen Prozess, dass wir auch reagieren dürfen. Wenn der Andere sich entscheidet, sich oder die Situation nicht ändern zu wollen, dürfen wir uns, wenn es sich so für uns am Besten anfühlt, aus der Situation oder von der Person entfernen.

Dabei ist es sehr wichtig, und am Schwierigsten vielleicht, dies fair und liebevoll zu machen, ohne sich selbst oder dem/den Anderen zu schaden.

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